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Marieke von Bernstorff

Agent und Maler als Akteure im Kunstbetrieb des frühen 17. Jahrhunderts

Redaktion Veronika Birbaumer.

218 Seiten, 26 Abbildungen in Farbe und 81 in Schwarz-Weiß.
22,5 × 30 cm, Leinen.
München, 2011.

ISBN: 978-3-7774-2641-9
Giovan Battista Crescenzi und Bartolomeo Cavarozzi

Römische Studien der Bibliotheca Hertziana

Band 28

Hrsg. Sybille Ebert-Schifferer und Elisabeth Kieven


Die Studie rekonstruiert die Zusammenarbeit des römischen Patriziers Giovan Battista Crescenzi mit dem Maler Bartolomeo Cavarozzi und diskutiert künstlerische und gesellschaftliche Wandlungsprozesse des frühen 17. Jhs. Kulturhistorische und kunsttheoretische Fragestellungen begleiten die Analyse und liefern Einblicke in die Funk­tionsweise des frühneuzeitlichen Kunstbetriebs.

Wie wenige seiner Zeit verstand es Crescenzi, die Potentiale des im Umbruch befindlichen Kunstsystems aufzugreifen und individuell zu nutzen.

Unter den in Rom und Madrid agierenden Mäzenaten fiel er nicht so sehr durch seine Sammelleidenschaft als vielmehr durch seine künstlerische Ausbildung auf.

Sie ermöglichte es ihm in dem Moment als Mediator zwischen Malern und Auftraggebern aufzutreten, als die Entwicklung des Kunstmarktes neue Forderungen sowohl an die Künstler als auch an die Rezipienten stellte. Crescenzi garantierte nicht nur für die Qualität der von ihm betreuten Auftragsarbeiten, sondern vermittelte auch Gemälde ihm verbundener Maler an Sammler in ganz Europa.

Cavarozzi konnte sich so den Anforderungen eines sich zunehmend liberalisierenden Bildermarktes stellen, ohne auf das hergebrachte Patronageverhältnis verzichten zu müssen.

Die Analyse ausgewählter Werke Cavarozzis zeigt, dass sich das Spezifische der künstlerischen Arbeitsweise des Malers durch die Bindung an Crescenzi konstituiert. Kulturhistorische und kunsttheoretische Fragestellungen begleiten die Rekonstruktion des professionellen Profils Giovan Battista Crescenzis und liefern Einblicke in die Funktionsweise des frühneuzeitlichen Kunstbetriebs

Deutschlandweit versandkostenfrei!

Agent und Maler als Akteure im Kunstbetrieb ...

Power to the Imagination

Jürgen Döring

Power to the Imagination

Artists, posters and politics

Text: English | German

English cover edition

168 pages, 149 colour illustrations
21.5 × 26.5 cm, softcover
Munich, 2011

ISBN: 978-3-7774-3881-8

24,90 €
Posters – from the late 19th century to Robert Indiana's poster designs for Barack Obama – tell the story of protest. Contemporary events seen through the eyes of 20th century artists show a passion for freedom and human rights and demand equality and tolerance.

"L'imagination au pouvoir" was a slogan devised by artist Pierre Aléchinsky during the May 1968 student riots in Paris. The particular appeal of political posters for avant-garde artists comes from their dual inspiration of utopian ideals and Jive history.

The postwar period, when Picasso's unassuming dove image was commandeered by the Communist "peace" movement, was succeeded by the general willful resistance of the younger generation in the 1960s.
In 1968, many supported the students' demands and produced political posters.

In the 1970s, the focus turned to freedom for minorities, and this was followed not much later by environmental pollution − a great concern of artists such as Joseph Beuys.

In the mid-80s, the AIDS scare turned eyes on to discrimination and social marginalisation; and the concept of equality resurfaced, especially in the work of American artists such as Keith Haring and Jenny Holtzer. The fall of the Berlin Wall in 1989, followed by globalization, was reflected in posters by Robert Rauschenberg and others.

This story of international protest movements, narrated through vivid designs by the great artists of our day, is also a story of the art of the period − a selective view, perhaps, but nonetheless an expression of astonishing continuity and authenticity.

In addition the publication includes among others works by Andy Warhol, Jasper Jons, Antoni Tàpies, Joan Miró and Roy Lichtenstein.

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Power to the Imagination

Hirmer Verlag

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